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140 Mio: Prunkvoll ist nur der Preis – Stadtrat beschließt nächsten Schritt für neues Verwaltungszentrum

Thomas Ladzinski, baupolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, zum Beschluss des Stadtrates:

„Die Bürger haben derzeit die Möglichkeit, die Entwürfe für das neue Verwaltungszentrums am Ferdinandplatz einzusehen und zu bewerten. Aus meiner Sicht ist diese Entscheidung eine Wahl zwischen Pest oder Cholera. Das einzige, was an diesem Projekt noch prunkvoll ist, ist der Preis. Letztendlich haben beide Entwürfe das Potential, das Stadtbild von Dresden nachhaltig zu schädigen.

Der Stadrat hat gegen die Stimmen der AfD-Fraktion einen weiteren Schritt des Bauprojektes beschlossen. Für das Verwaltungszentrum am Ferdinandplatz wird nun faktisch die Schuldenfreiheit der Stadt geopfert. Es ist egal, ob die Finanzierung formal durch die Landeshauptstadt Dresden oder die Kommunale Immobilien Dresden GmbH & Co. KG (KID) getragen wird. Schulden sind immer die Lasten der nachfolgenden Generationen in unserer Stadt.

Zudem besteht – mit Blick auf die Umsatzzahlen der KID – ein massives Risiko, dass die Landeshauptstadt Dresden letztendlich doch für die übernommenen Bürgschaften geradestehen muss.

Das Gefühl für Maß und Mitte scheint bei den Befürwortern des Projektes verloren.“

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