71 Prozent fühlen sich in Gorbitz nicht sicher

Eine Studie über die erlebte (subjektive) sowie die institutionell erfasste (objektive) Sicherheitslage in Dresden-Gorbitz bringt erschreckende Ergebnisse: 71 Prozent der Befragten gaben an, dass sich die Sicherheit in ihrem Wohngebiet während der letzten fünf Jahre verschlechtert hat. Vor allem nach Einbruch der Dunkelheit fühlen sich die Menschen in Gorbitz erheblich unsicherer als die Dresdner Bürger insgesamt, so die Studie (http://www.si-qua.de/…/defa…/files/2020-09/TUD-Gorbitz_4.pdf).

„Diese Wahrnehmung wird auch von der Polizeilichen Kriminalstatistik gestützt“, kommentiert der AfD-Fraktionsvorsitzende Wolf Hagen Braun die Studie. „Im vergangenen Jahrzehnt war Gorbitz weniger von Kriminalität belastet als die Stadt Dresden insgesamt. Erst in den letzten beiden Jahren ist ein Anstieg der Straftaten zu verzeichnen, 2019 wurden mehr Straftaten je 100.000 Einwohner registriert als in Dresden insgesamt.“ 24 Prozent der befragten Dresdner gaben an, dass das eigene Wohngebiet in den letzten fünf Jahren unsicherer geworden ist. Und nur 5 Prozent sahen eine Verbesserung.

„Diese Ergebnisse müssen Politik und Verwaltung zu denken geben. In Gorbitz hat sich in den letzten Jahren ein Problem mit Gewalt im öffentlichen Raum entwickelt. Dieser Entwicklung gilt es konsequent entgegenzutreten. Die AfD-Fraktion setzt sich seit jeher für eine Stärkung von Sicherheit und Ordnung ein. Im Stadtrat werden wir auch weiterhin dafür eintreten, den Gemeindlichen Vollzugsdienst mit 100 zusätzlichen Stellen zu stärken, um die Präsenz von Sicherheitspersonal auf den Straßen zu erhöhen.“