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AfD-Stadtrat besichtigt Dresdner Schulen – Hoffen auf Kompromiss bei Berufsschulen

Dresdens Bildungsbürgermeister Jan Donhauser hat heute zur „Pressetour per Fahrrad: Dresdner Schulen, über die man spricht“ geladen. AfD-Stadtrat Falk Breuer war mit von der Partie. Der bildungspolitische Sprecher besuchte neben der 10. Grundschule, der Förderschule „Erich Kästner“ und dem Bertolt-Brecht-Gymnasium auch den geplanten Schulstandort an der Cockerwiese.

Die beiden Beruflichen Schulzentren für Bau und Technik sowie für Elektrotechnik standen ebenso auf dem Programm. Am BSZ für Elektrotechnik ist untern anderem ein längst fälliger Neubau mit Turnhalle geplant. Derzeit lernen die angehenden Mechatroniker noch in einem Gebäude aus dem Jahr 1959, teilweise lassen sich sogar die Fenster nicht mehr öffnen. „Dies zeigt, dass Investitionen in die Dresdner Schullandschaft auch angesichts der schwierigen Haushaltslage wichtig sind“, betont AfD-Stadtrat Falk Breuer.

Im Gespräch mit Schulleiter Herrn Petschke tut sich jedoch bereits die nächste Baustelle auf: der Teilschulnetzplan Berufsbildende Schulen. Der Entwurf des Freistaats Sachsen sieht vor, Berufsschulstandorte aus den Großstädten in den ländlichen Raum zu verlegen. Allein im BSZ für Elektrotechnik wären davon 700 Schüler betroffen. „Hier gibt es ein Spannungsfeld“, so der bildungspolitische Sprecher. „Einerseits müssen wir unbedingt den ländlichen Raum stärken. Die angedachte Verlagerung der Berufsschulen könnte ein zukunftsweisender Impuls dafür sein. Andererseits sprechen wir uns klar für den Erhalt der Bildungsinfrastruktur in Dresden aus. Wir hoffen, dass der Freistaat Sachsen und die Landeshauptstadt einen klugen Kompromiss finden, der beiden Seiten gerecht wird.“

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