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Angriff und Pöbeleien nach Kranzschändung

Am vergangenen Sonntag fand auf dem Altmarkt eine Mahnwache für den ermordeten Touristen Thomas L. statt. Anschließend wurden am Tatort in der Schloßstraße Kerzen aufgestellt und Trauerkränze abgelegt, auch die AfD-Stadtratsfraktion gedachte Thomas L. mit einem Gebinde. Dieses wurde vor den Augen der Trauernden und der Polizei von einer Frau geschändet, indem sie die Trauerschleife abschnitt. Es kam zudem zu lauten Pöbeleien und einem Angriff auf einen AfD-Stadtrat. Er erstattete daraufhin Anzeige.

Das pietätlose Verhalten der Pöbler am Tatort lässt tief blicken. Diese Ressentiments wurden jedoch unter anderem im Vorfeld durch öffentliche Reden des CSD Dresden e.V. geschürt. Auch der Kreisverband der Grünen hätte der AfD am liebsten das Recht zu Trauern abgesprochen und twitterte: „Leider waren auch Vertreter*innen der AfD anwesend. Umso besser deshalb, dass Ronald Zenker in seinem Eingangsstatement auf die Verwandtschaft von islamiatischer [sic] und rechtsextremer Homo- und Transfeindlichkeit hingewiesen hat.“

Es ist bezeichnend, dass selbst während der Gedenkveranstaltung für das Opfer eines islamistischen Terroranschlags noch Ablenkungsmanöver in Richtung Rechtsextremismus unternommen werden, anstatt die wahren Hintergründe, die zur Tat geführt haben, ehrlich beim Namen zu nennen!

Solange die Gesellschaft nicht den Mut hat, die Ursachen des vermeintlichen Mordes beim Namen zu nennen, werden sicherlich die Angriffe auf das Leben anderer, wie in den vergangenen Tagen in Lyon, Paris und Wien, nicht abebben!

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