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Bericht aus dem Jugendhilfeausschuss

Es zeigte sich auch im zweiten Teil der Erstellung der Planungsrahmen für die Jugendhilfeausgestaltung eindeutig der treibende Wahn der Förderung von anderen Kulturen und Bräuchen.

Die AfD-Fraktion forderte geringe Abänderungen, um den Jugendlichen wirklich zu helfen – auch denen, die sich noch bei uns einleben müssen. So forderten wir eine Änderung der Satzstellungen um den fordernden integrativen Charakter herauszustellen und nicht die mitgebrachte Kultur zu festigen. So dass eine tatsächliche Integration beziehungsweise Assimilation in unsere Kultur und Lebenswelt den jungen Menschen ermöglicht wird.

Dies wird im Stadtraum Gorbitz mit der Bedarfsaussage 2 und Maßnahmenempfehlung Nummer 5 ad absurdum geführt. In dieser Maßnahme sollen Schlichterstellen geschaffen werden, um Konflikte niederschwellig zu schlichten. Hier stellt sich als erstes die Frage, um welche Art der Konflikte geht es? Dies wird nicht erläutert, jedoch ist hier auch von Integrationskonflikten auszugehen, da als Verantwortliche auch die Sachbearbeiter Migration/Internationale Jugendarbeit benannt werden.

Hier ist eindeutig eine falsche Signalsetzung: wir setzen unsere Gesetze und unser Recht außer Kraft indem wir Schlichter fördern. Dies bedeutet für einige Jugendliche das Recht und Gesetz beim Schlichter liegen und nicht beim Staat. In anderen Kulturkreisen sind die Schlichter die Imame!

Recht => Schlichter => Scharia?

Das wollen wir nicht, jedoch der Block aus Rot-Grün-Schwarz und freien Trägern will dies. Es wurden in der letzten Ausschusssitzung auch die Förderung der Freien Träger der Jugendhilfe 2020 beschlossen. Hier zeigt sich die einseitig gefärbte Denkweise der Beteiligten im Prozess.

Grundsätzlich sollte Jugendarbeit keine politische und religiöse Arbeit enthalten. Es sollen maximal demokratiefördernde Projekte beziehungsweise Religionsinformationsveranstaltungen ohne Wertung angeboten werden. Jedoch ist hier die Frage zu stellen, wie dies bei Förderung von religiösen Jugendgruppen oder einseitig politisch beeinflussten Jugendverbänden vonstattengehen soll. Hier zum Beispiel sei die Sozialistische Jugend Deutschlands – die Falken genannt.

Es zeigt sich, dass wir viel Arbeit vor uns haben, um die Hintergründe zu ermitteln, aufzuklären und, wo erforderlich, gegenzusteuern.

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