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Corona-Hilfe für Brazzaville

Die AfD-Fraktion hat die mit breiter Mehrheit im Stadtrat beschlossene Sonderhilfe für Brazzaville scharf kritisiert. Trotz erlassener Haushaltssperre werden ca. 80.000 Euro an Dresdens Partnerstadt Brazzaville für ein Programm der Welternährungsprogramm sowie Sachspenden ausgegeben. Damit wird ein fragwürdiges Zeichen an die Dresdner Bürgerschaft gesendet. „Die erste Ausnahme der Haushaltssperre hilft nicht Dresdner Bürgern, sondern verteilt Geld für ein Projekt, das keine Pflichtaufgabe der Landeshauptstadt darstellt“, kritisiert Stadtrat Thomas Ladzinski.

„Anstatt städtische Mittel ins Ausland zu transferieren, wäre es sinnvoller gewesen, die Landeshauptstadt Dresden hätte die Einrichtung eines Spendenkontos vereinbart, um der Dresdner Bevölkerung die Gelegenheit zu geben, bürgerschaftliches Engagement zu stärken und ihrerseits konkret für die Bedürftigen in der Partnerstadt Brazzaville in der Corona-Krise zu spenden, wie es die AfD in einem Änderungsantrag forderte“, ergänzt AfD-Fraktionsvorsitzender Wolf Hagen Braun.

„Auf diesem Weg wäre durch zahlreiche wohltätige Spender gewiss eine große Summe für Brazzaville zusammenkommen. Nun zahlt es die Allgemeinheit und Dresden baut drei Kinderspielplätze weniger.“

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