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Denkmalschändung auf Tolkewitzer Friedhof

Das Grab des Jagdfliegers Max Immelmann (1890-1916) auf dem Tolkewitzer Urnenhein wurde von vermeintlichen Kunstdieben geschändet. Diese montierten die rund 100 Kilogramm schwere Immelmann-Statue, geschaffen vom Bildhauer Peter Pöppelmann (1866-1947), ab und verluden sie in einen Kleintransporter. Aufmerksame Anwohner informierten die Polizei, die die Täter dingfest machen konnte.
„Dresden ist nicht nur die Stadt der Kunstschätze, sondern derzeit leider auch die Stadt des Kunstraubes“, beklagt Matthias Rentzsch, kulturpolitischer Sprecher der AfD-Stadtratsfraktion. „Der versuchte Raub der Immelmann-Statue zeigt, dass selbst vor Kulturgütern kein Halt gemacht wird. Wir können froh sein, dass die Täter gefasst werden konnten, ansonsten wäre die Immelmann-Statue wohlmöglich auf ewig den Dresdnern verloren gegangen.“ Neben spektakulären Fällen wie dem Einbruch in das Grüne Gewölbe kommt es in der Landeshauptstadt Dresden immer wieder zu Diebstählen von historisch bedeutsamen Objekten auf Friedhöfen.
Der Dresdner Max Immelmann war erfolgreicher Jagdflieger im Ersten Weltkrieg. Der “Adler von Lille”, so Immelmanns Spitzname, erhielt für seine herausragenden Leistungen die höchste Tapferkeitsauszeichnung Preußens – den Orden Pour le Mérite. Zudem tragen ein Kunstflugmanöver sowie zwei Bundeswehr-Kasernen und das Taktische Luftwaffengeschwader 51 der Bundeswehr seinen Namen.
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