Dresdner Osten versinkt im Müll

Ein Wertstoffstandplatz wurde kürzlich an die Kipsdorfer Straße/Ecke Mühlbacher Straße verlegt. Seither steigt der Unmut der Anwohner. Obwohl die Wertstoffbehälter regelmäßig seitens des Entsorgungsunternehmen geleert werden, kommt es besonders an Wochenenden häufig zu Engpässen. Die Folge: Berge von Kartons und sonstiger Müll landet auf der Straße und verunstalten somit die sonst beschauliche Wohngegend. Zudem wurden seit Jahresbeginn bereits vier Mal übervolle Sammelcontainer in Brand gesetzt.

AfD-Stadträtin Monika Marschner: „Es ist an der Zeit, dass die Stadt hier energisch handelt. Bisher hat das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft unter Bürgermeisterin Jähnigen trotz verschiedener Eingaben unzureichend reagiert. Das Problem ist dabei nicht auf den Wertstoffstandplatz an der Kipsdorfer Straße/Ecke Mühlbacher Straße beschränkt.

Auch an vielen anderen Stellen kommt es zu ähnlichen Problemen. Die Stadt braucht endlich ein klares Konzept, wie mit den Folgen der Verpackungsflut durch geändertes Nutzungsverhalten der Konsumenten umzugehen ist, die durch die starke Zunahme von Online-Bestellungen wesentlich mitverursacht wird. Denkbar ist aus meiner Sicht etwa ein größeres Angebot von städtischen Sammelstellen.“