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EZK Hellerau – Lieber „hip“ und „weltoffen“ als attraktiv und effizient

EZK Hellerau – Lieber „hip“ und „weltoffen“ als attraktiv und effizient

„Wenn man mehr Geld für Werbung ausgibt, als man durch Zuschauer einnimmt, stimmt eindeutig etwas am Konzept nicht. Geldsozialismus im Dresdner Kunstbetrieb?“

Trotz der seit mehreren Jahren rückläufigen Besucherzahlen von kostenpflichtigen Veranstaltungen, stiegen die Subvention für das Europäische Zentrum der Künste (EZK) Hellerau im Jahr 2018 erneut, genauso wie die Zahl der Freikarten (vgl. AF0066/19). Kamen 2017 noch 31.100 Besucher zu kostenpflichtigen Veranstaltungen, waren es 2018 nur noch 28.700 Besucher, ein Rückgang um 7,7 Prozent. Der Anteil an Freikarten stieg im gleichen Zeitraum von 3.300 auf 3.600.

2018 erzielte das EZK Hellerau Einnahmen aus Eintrittskarten in Höhe von 254.519 Euro, gleichzeitig erhielt es Zuschüsse der Landeshauptstadt Dresden in Höhe von 4.642.911 Euro sowie Dritt- und Fördermittel in Höhe von 962.770 Euro. Die Gesamtzuschüsse belaufen sich somit auf über 5,6 Millionen Euro.

Mit 299.700 Euro gibt das EZK Hellerau mehr Geld für PR, Werbung und Publikationen aus, als es durch privatrechtliche Leistungsentgelte einnimmt. Gleichzeitig stiegen die Ausgaben für Öffentlichkeitsarbeit um ca. neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Andere vergleichbare Kultureinrichtungen in Deutschland zeigen dabei deutlich, dass man auch wirtschaftlich effektiver agieren kann, dies wird jedoch in Hellerau durch eine falsche Preisgestaltung und ein problematisches Eigenverständnis des Festspielhauses Hellerau hervorgerufen. Statt attraktiv, bürgernah und effizient zu sein, möchte man sich lieber „weltoffen“, „hip“ und vielfältig zeigen. Dies entspricht nicht unserem Verständnis einer funktionierenden Dresdner Kulturlandschaft.

„Kunst und Kultur kann auch politisch sein, sie sollte sich dennoch nie mit der herrschenden Politik gemein machen!“ Matthias Rentzsch- kulturpolitische Sprecher der AfD- Stadtratsfraktion

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