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Parkplatzsituation an der TU Dresden

Geplante Gebühreneinführung entlastet weder Anwohner noch Arbeitnehmer

Im Bereich der TU Dresden finden Anwohner und Arbeitnehmer immer schwieriger einen Parkplatz. Durch eine erhöhte Nutzung (z.B. Wohnungsanzahl, Verkaufsflächen, Büroflächen) in dem Gebiet hat sich auch der ruhende Verkehr erhöht. Aber auch in der Südvorstadt, unweit des Hauptbahnhofes und des Rudolf-Harbig-Stadions, ist die Parkplatzsituation angespannt.

Wie der Oberbürgermeister nun auf die Anfrage (AF0296/20) von AfD-Stadtrat Thomas Ladzinski mitteilt, liegt ein Konzeptentwurf für das Umfeld der Strehlener Straße in der Südvorstadt für eine Parkraumbewirtschaftung vor. Auch für ein erweitertes Umfeld der TU Dresden sollen Parkraumbewirtschaftungsmaßnahmen vorgeschlagen werden.

„Die Verwaltung kennt zur Lösung der Parkplatzproblematik nur die Gebührenschraube: Wo Parkraum für den mobilen Individualverkehr knapp ist, sollen Parkgebühren erhöht oder neu eingeführt werden. Statt den Kern des Problems anzugehen, zieht man den Leuten aber nur das Geld aus der Tasche. An der ungenügenden Parkplatzsituation aber ändert sich nichts“, urteilt Thomas Ladzinski, verkehrspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion und fügt an: „Wenn die Verwaltung wirklich glaubt, dass durch eine Gebühreneinführung die Nachfrage nach Parkplätzen sinkt, sitzt sie einem Trugschluss auf. In den genannten Bereichen bedarf es auf Grund gestiegener Nachfrage nach Parkplätzen eines besseren Angebotes.“

In der Antwort heißt es wörtlich: „Bewirtschaftungszeiten und Gebührenhöhen müssen den veränderten Rahmenbedingungen angepasst werden. Dies wird sich deutlich auf die nutzbaren Parkraumkapazitäten im bewirtschafteten Straßenraum auswirken.“

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