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Stadt wirbt für 2 Meter Abstand – im Dresdner ÖPNV nur schwer einzuhalten

Während die Landeshauptstadt Dresden auf Plakaten und im Internet dazu aufruft, aus Gesundheitsgründen zwei Meter Abstand zu anderen Personen zu halten, ist dies in den Dresdner Bussen und Straßenbahnen zu Stoßzeiten nicht möglich.

„Die Reduzierung des DVB-Angebotes ist wirtschaftlich vernünftig, führt aber auf einigen Streckenabschnitten mit hoher Nachfrage zu Problemen beim Sicherheitsabstand“, erklärt AfD-Fraktionsvorsitzender Wolf Hagen Braun. „Hier wird der gut gemeinte Rat, zwei Meter Abstand zu halten, ad absurdum geführt – weil eben nicht genug Kapazitäten von Bussen und Bahnen zur Verfügung gestellt werden, so dass sich die Leute in die Fahrzeuge drängen müssen, um überhaupt ihr Ziel rechtzeitig zu erreichen.“

Die Kampagne der Stadt scheint unterdessen im Internet auf große Kritik gestoßen zu sein – das entsprechende Video auf Facebook ist jedenfalls nicht mehr verfügbar. „Es bleibt zu hoffen, dass die Landeshauptstadt Dresden und die DVB darauf hinwirken, beide Belange unter einen Hut zu kriegen: die Sicherstellung des nötigen Sicherheitsabstandes und eine Taktung im Öffentlichen Nahverkehr, die für Berufspendler nicht zu große Hindernisse und Risiken bedeutet“, kommentiert Wolf Hagen Braun.

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