Neues Rathaus | Dr.-Külz-Ring 19 | 01067 Dresden
+49 351 488 1050
afd-fraktion@dresden.de

Vandalismus in der Äußeren Neustadt

„Narrenhände beschmieren Tisch und Wände“ – das ist leider auch im Straßenbild von Dresden überall offenkundig. Immobilien in Privatbesitz werden ebenso Opfer von Schmierereien wie Objekte der Landeshauptstadt. Eine Anfrage der AfD-Fraktion (AF0245/20) an den Oberbürgermeister ergab, dass die Stadt im vergangenen Jahr nahezu das Doppelte für die Entfernung von Graffitis ausgeben musste als noch vor 5 Jahren. Die Zahl der Strafanzeigen blieb jedoch konstant (2015: 147 und 2019: 151). „Die Verfahren werden in der Regel eingestellt, da keine Täter ermittelt werden können“, schreibt OBM Dirk Hilbert in seiner Antwort. Das klingt fast nach Resignation.

Nach Resignation im Kampf gegen Graffitis sieht es auch in der Äußeren Neustadt aus. Großflächig beschmierte Fassaden „zieren“ zum Teil ganze Straßenzüge. Die Eigentümer der Gebäude kommen oftmals mit der Reinigung nicht hinterher oder sie haben aufgrund der hohen und immer wiederkehrenden Kosten längst aufgegeben. „Es ist ein trauriges Bild, wenn man hier durch die Straßen geht. Vor allem beim Anblick der beschmierten Jugendstilhäuser in der Katharinenstraße blutet mir das Herz“, so eine langjährige Neustadt-Bewohnerin. Hinzu kommen Müllablagerungen durch die Partyszene und durch Anwohner. AfD-Stadtrat Heiko Müller verschaffte sich vor Ort einen Eindruck. „An fast jeder Ecke sieht man hier Graffitis in großem Ausmaß. In dem Stadtteil, in dem Linke und Grüne ihre stärksten Kommunalwahlergebnisse eingefahren haben, muss endlich etwas gegen diese Form des Vandalismus unternommen werden. Wir müssen endlich auch den Anliegen von Immobilienbesitzern und alteingesessenen Anwohnern im Stadtrat Gehör verschaffen“, verdeutlicht Heiko Müller.

image_pdfimage_print
Social media & sharing icons powered by UltimatelySocial